„Was ich zum Beginn meines Berufseinstiegs gerne gewußt hätte.“

25. April 2023

Eine der größten Herausforderungen, vor der junge Berufseinsteiger stehen, ist die Orientierung in Bezug auf den Berufseinstieg. Wie findet man heraus, welches Berufsfeld am besten zu einem passt? Wie kann man sich auf die Arbeitswelt vorbereiten und welche individuellen Entfaltungsmöglichkeiten gibt es?

Daniel Saric (28 Jahre), Produktmanager bei der voestalpine und externer Prüfer für technische Lehrberufe in der WKO, kennt diese Herausforderungen aus eigener Erfahrung. Als junger Fachschüler startete er seine Karriere als Maschinenbau-Konstrukteur und holte parallel zum Vollzeitjob mittels Abendschule die HTL nach. Direkt im Anschluss daran absolvierte er berufsbegleitend ein Wirtschaftsstudium zum Diplom-Ingenieur. Sein Lebenslauf ist geprägt von Fleiß, Beharrlichkeit und Entscheidungsgüte.

Saric erinnert sich an die Schwierigkeiten, die er als junger Berufseinsteiger hatte, um den richtigen Berufsweg zu finden. Die Schulen bereiten in der Regel nicht ausreichend auf die Arbeitswelt vor, und individuelle Entfaltungsmöglichkeiten werden oft vernachlässigt. Saric nahm diese Herausforderung persönlich an und suchte sich seinen Weg durch Gespräche und Recherche. Er erkannte jedoch auch, dass man nicht alles planen kann und Scheitern eine Option zum Wachstum ist. 

„Manchmal muss man auch akzeptieren, dass man nur Passagier ist.“

Um seinen Karriereweg zu finden, nahm Saric stets den persönlichen Karriere-Kompass selbst in die Hand und schaute darauf im Berufsleben öfter Pilot zu sein, als nur Passagier – das ist entscheidend, wie er meint. Für ihn war es auch wichtig, Geduld zu haben, um das Fundament für Erfolg zu legen. Insbesondere bei Einsteigern nach dem Studium sieht er die fehlende Praxis als kritisch an. Es ist wichtig, zu akzeptieren, dass langgediente Mitarbeiter einem viel beibringen können.

Denn das Studium unterscheidet sich doch recht stark vom Berufsleben. Anders als im Berufsleben kommt man im Studium mit Wissensaneignung und dem Überspringen der Prüfung-Latte weiter. Dieses Erfolgsmuster ändert sich im Berufsleben rapide.

Sein Tipp an junge Einsteiger ist demnach, sich erstmals in Organisationen einzufügen, denn „alles kann man nicht lernen – es braucht die Verbindung zu Personen und deren Know-How.“ Saric betont hierbei die Bedeutung der „generations- und hierarchieübergreifenden Mechanik“ des Berufslebens, wie er im Jargon eines Technikers treffend ausführt. Es ist wichtig, sich auf die unterschiedlichen Dynamiken einer Organisation einzulassen und diese Dynamiken des Miteinanders im Unternehmen zuzulassen, um beruflichen Erfolg zu haben. 

Langfristig schlägt ein offener und fachübergreifender Zugang den Fach-Spezialisten. Denn das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teil – oder auch Team-Work genannt

Insgesamt zeigt die Geschichte von Daniel Saric, dass der Karriereweg nicht immer geradlinig ist. Oftmals muss man sich seinen Weg erst suchen und auch mal scheitern, um zu wachsen. Es ist wichtig, Geduld und Ausdauer zu haben und sich auf die Dynamiken einer Organisation einzulassen, um beruflich erfolgreich zu sein.

Wir wünschen Daniel weiterhin alles Gute für seine Abenteuer „Karriere“.

Unlock your skills …und keep the flow, Daniel!


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